Dachformen Teil I

Dachformen Teil I

„Die Konstruktion beziehungsweise Bauweise des Hauses ist der ausschlaggebende Punkt für die Dachauswahl.“

Welche Dächer gibt es?

„Wir machen Ihr Haus durch ausgefallee Dachformen zu einem Hingucker“.

Die Dachform verleiht dem Haus einen besonderen Charakter und besitzt dazu noch eine praktische Schutzfunktion.

Das Dach des Hauses ist in den heutigen Zeiten das Aushängeschild eines jeden Bauherrn. Aus diesem Grund sollte ein Dach mit Liebe und Sorgfalt geplant werden. Die Planungen beinhalten Punkte wie

  • die architektonische Formgebung
  • Eindeckungsmaterial
  • Konstruktion beziehungsweise Bauweise des Hauses

Achtung: Nicht jedes Dach passt auf jedes Haus!

In den früheren Zeiten hat man sich über die Dachformen und die Charaktere der Häuser nicht allzu viele Gedanken gemacht. Sowohl die Dachformen als auch die Eindeckungen waren sehr einheitlich. Eine der bekanntesten Dachformen ist das Satteldach. Das Pultdach und das Mansarddach sind wiederkehrende Dachformen, die um 1900 populär waren.

In der Regel unterscheidet man folgende Dachformen:

 

Satteldach – Die klassische und zeitlose Variante

 


Das Satteldach ist die häufigste Dachform in Deutschland.

Die zwei geneigten Dachflächen treffen an der höchsten Kante, dem Dachfirsten, zusammen.

Nicht jedes Satteldach muss gleich aussehen. Jedoch ist die Seitenneigung gleich groß. Die Dachform kann von der bekannten bis hin zur markanten Form variieren. Eine attraktive Kombination ist das Hinzufügen anderer Dachformen (T- oder L- Formen), Gauben, Dachfenster im Satteldach und das Dach mit oder ohne Überstand zu versehen.

Pultdach


Im Gegensatz zum Satteldach, besitzt das Pultdach nur eine geneigte Dachfläche.

Die moderne Variante bietet auf der nicht geneigten Seite maximale Helligkeit innerhalb der Räume. Die geneigte Seite schützt vor Wind und Wetter.

Flachdach


Wie der Name schon vermuten lässt, besitzt das Flachdach keine beziehungsweise nur eine geringe Dachneigung  bis zu max. 10 Grad.

Flachdächer weisen einige Nachteile auf

  • sie müssen besonders sorgfältig abgedichtet werden
  • regelmäßige Kontrollen wegen angesammelter Nässe auf dem Dach sind erforderlich
  • erhöhte Belastung durch Wetter und Witterung (Hagel und UV-Strahlung)
  • schädlicher Bewuchs und Schmutzablagerungen

 

Mansarddach/Zwerchdach

Das Mansarddach stammt aus der Barockzeit.

Es gibt unseren Häusern ein edles Aussehen und lässt großzügige, helle Räume zu.

Das ’zweigeteilte Satteldach’ mit unterschiedlichen Neigungen lässt auf der deutlich steileren Hälfte Spielraum für Gauben- oder Dachfenster.

 

Zeltdach

Ein Zeltdach ist eine seltene Dachform.

In einem einzigen Firstpunkt laufen mindestens drei gegeneinander geneigte

Dachflächen zusammen.

Diese Form kann nur auf einem quadratischen oder rechteckigen Grundriss errichtet werden. Die optisch ansprechende Form ist ebenso vielversprechend. Für viel Licht und ein angenehmes Raumklima können Fenster auf jeder Etage eingeplant werden.

Walmdach


Das Walmdach ist die historische Urform des Daches.

Diese Form ist an allen vier Seiten des Hauses abfallend. Das Walmdach ist in Gebieten aufzufinden, in denen man mit erhöhten Wetter- und Witterungsbedingungen rechnen muss.

Bei dieser Bauform verzichtet man auf Giebel, dadurch hat man den Anschein eines umlaufenden Huts um das Haus.

Das Gebäude wird sehr gut geschützt und weist eine erhöhte Stabilität auf.

 

Krüppelwalmdach


Dieses Dach ist das moderne Walmdach. Diese Bauform wird dann verwendet, wenn der Steilgiebel vor Witterung geschützt werden muss.

Durch die teilweise abgewalmten Giebel an der Front- und Rückseite bietet das Dach eine bessere Nutzbarkeit des Dachgeschosses. Eine gute Belichtung im Obergeschoss kann durch Giebelfenster oder durch zusätzliche Gauben gewährleistet werden.

Das Dach bietet nach wie vor eine optimale Schutzfunktion.

In kürze können Sie hier Teil II – Die beliebtesten Dachbaustoffe aufrufen.