Bauträger-Tagebuch Dezember 2015 Januar 2016

Wir präsentieren Ihnen
unser Bauträger-Tagebuch
Dezember 2015 Januar 2016

 

Bauträger-Tagebuch Dezember 2015 Januar 2016

In unserem Bauträger-Tagebuch Dezember 2015 Januar 2016 berichten wir Ihnen von unseren Fortschritten an unserem Projekt „Am Roth“ in Eppstein-Bremthal.

Rechtzeitig zu den Weihnachtsferien wurde der Keller der ersten beiden Doppelhaushälften mit Decke fertiggestellt. Im Januar folgen einige Materialbestellungen z.B. Ziegel. Im Februar werden dann die Fenster und das Dach bestellt.

Im Gegensatz zu Fertighäusern ,die sich in wenigen Tagen errichten lassen, spielt bei Massivhäusern das Wetter eine große Rolle. Massivhäuser werden, wie der Name schon sagt, aus massiven Materialien hergestellt wie z.B. Porenbeton, Kalksandstein oder Ziegeln.

Das Bauen eines Massivhauses bedarf teilweise einer langen Trocknungsphase.

Das Stein-auf-Stein Prinzip ist schnell durchgeführt. Wenn die Außenwände fertig gemauert sind, wird das Dach aufgesetzt und die Fenster eingesetzt.

Warum bieten wir Ihnen Massivhäuser und keine Fertighäuser an?

 

Wir haben Ihnen das Massivhaus dem Fertighaus gegenüber gestellt.
Massivhaus
Fertighaus
•   freie Grundrissauswahl, individuell planbar •   der Grundriss kann nur geringfügig verändert werden, vorgegebene Grundriss-Varianten
•   große Außwahl an verschiedenen Materialien •   Auswahl an vorgegebenen Materialien
•   ausgeglichenes Raumklima •   trockenes Raumklima
•   gute Winddichtigkeit, hoher Brandschutz •   geringe Wärmespeicherung der Wände und schwierig lösbare Lufdichtigkeit
•   hoher Wiederverkaufswert •   niedirger Wiederverkaufswert
•   robustere, unempfindlichere Bauweise, längere Nutzungsfähigkeit •   sehr anfällig bei Wasserschäden, Materialbedingt auch ungeziefernafällig
•   längere Bauzeit •   kürzere Bauzeit
•   höhere Baukosten, dafür bessere Wärmespeicherfähigkeit •   niedrigere bzw. fixe Baukosten, dafür geringe Wärmespeicherung der Wände
•   guter Schallschutz •   wegen relativ leichter Bauteile kann es zu unerwünschter Hellhörigkeit kommen

 

Seit 01. Januar 2016 gilt die neue EnEV

 

Die Energieeinsparverordnung wurde zum 01. Januar 2016 verschärft.

Einen ausführlichen Vorbericht über die EnEV2014 und die „KfW-Energieeffizienzhäuser“ finden Sie hier.

 

Durch die EnEV2016 ändert sich folgendes:

  • das KfW-Effizienzhaus 70 zählt nun zum Mindeststandard
  • der Energieverbrauch von Gebäuden im Neubau soll um 25% besser werden, d.h. der maximal zulässige Jahres-Primärenergiebedarf für Neubauten sinkt um 25%
  • der Wärmeschutz der Bauhülle muss um 20% verbessert werden
  • es müssen alle Grenzwerte für Bauteile eingehalten werden

 

Für uns als Bauträger bedeutet dies folgendes:

  • es werden mitunter dickere Dämmmaßnahmen notwendig
  • die Technik im Haus wird aufwendiger

 

Einen ausführlichen Bericht über die Energieeinsparverordnung 2016 und die „KfW-Energieeffizienzhäuser“ werden Sie in den nächsten Monaten hier finden.